Bei der Vorbereitung von Grill, Fleisch und Beilagen, wird von vielen Menschen die Auswahl der richtigen Grillkohle außer Acht gelassen. Viele Mensche greifen einfach zum nächstbesten Produkt und wissen gar nicht, dass es auch im Bereich der Grillkohle beträchtliche Qualitätsunterschiede gibt, die sich auch im Grillergebnis bemerkbar machen.
Auf keinen Fall sollte man normale Holzstücke zum Grillen verwenden, denn die Harze können ungesunde Bitterstoffe enthalten, außerdem entsteht bei der Verwendung von normalem Holz sehr viel Rauch, sodass der Geschmack des Grillguts leidet.
Grillkohle wird aus tropischen oder heimischen deutschen Hölzern hergestellt. Bei den tropischen Hölzern stellt sich jedoch oft das Problem, dass zu ihrer Herstellung der Tropenwald gerodet wird. Außerdem entstehen dadurch lange Transportwege, die wiederum die Umwelt belasten. Man sollte darum unbedingt darauf achten, dass es sich um hochwertige Grillkohle handelt und nicht unbedingt auf die günstigsten Produkte zurückgreifen.
Idealerweise wird Grillkohle aus hartem Laubholz und ohne weitere Zusatzstoffe hergestellt. Grillkohle ohne Fremdzusätze entwickelt keinen Eigengeschmack, sodass das Grillgut nur den typisch rauchigen Geschmack annimmt. Grillkohle wird aus verkohltem Holz hergestellt, dem in einem Verbrennungsprozess Sauerstoff sowie Schadstoffe entzogen werden. Eine qualitativ hochwertige Grillkohle erkennt man daran, dass sie nur wenig Staub und nur wenig kleine Stücke aufweist. Kohleabrieb spricht für eine mindere Qualität der Kohle. Außerdem erkennt man eine gute Grillkohle an der weißen Asche, die bei ihrer Verbrennung entsteht.
Die Grillkohle sollte aus verschieden großen Stücken bestehen. Denn während die großen Stücke die Wärme speichern, dienen die kleinen und mittelgroßen Stücke dem entfachen der Glut.
Von der stückigen Holzkohle zu unterscheiden sind die Grillbriketts. Sie werden aus Holzkohle hergestellt. Diese wird gemahlen und mit zusätzlichen natürlichen Bindemitteln, wie etwa Mais oder Kartoffelstärke versehen. Anschließend wird diese Mischung feucht gepresst, so entsteht ein relativ dichtes Material, welches dafür sorgt, dass die Holzkohlebriketts länger brennen. Grillbriketts erzeugen also lange Hitze, sodass sie sich vor allem zum Grillen größerer Fleischstücke eignen. Der einzige Nachteil der Grillbriketts gegenüber der Grillkohle ist, dass sie länger brauchen, bis sie glühen. Dies kann man jedoch mit Anzündhilfen, etwa einem Anzündkamin, beschleunigen. Stückige Grillkohle sollte also eher für Kurzgebratenes oder kleinere Holzstücke verwendet werden, da sie nicht so lange glüht wie Briketts. Natürlich kann man dieses Problem auch dadurch umgehen, dass man einfach hin und wieder etwas Kohle nachlegt. Die Brenndauer der Grillkohle beträgt circa zwei Stunden, Briketts hingegen brennen einige Stunden länger.
Wenn man sich für eine hochwertige Grillkohle entscheidet erhält das Fleisch einen rustikalen Geschmack. Hochwertige Grillkohle bildet keinen Eigengeschmack. Wer seinem Fleisch trotzdem ein besonderes Aroma geben möchte, sollte auf Aromahölzer zurückgreifen. Diese Hölzer werden einfach auf die glühenden Kohlen gelegt und geben dem Fleisch dann eine interessante Note, etwa von Whiskey oder Wein, aber auch spezielle Holzsorten, etwa Kirsche oder Olivenholz haben ein besonderes Aroma und werden darum oft als Aromahölzer verwendet. Wenn die Grilltemperatur zwischen 150°C und 180°C liegt, bilden sich beim Grillen mit hochwertiger Grillkohle keine gesundheitsschädlichen Stoffe.
Die Wahl der richtigen Grillkohle sollte man nicht unterschätzen, bildet sie doch den wichtigsten Teil eines Grillabends. In unserem Onlineshop erhalten sie Grillkohle namenhafter Hersteller, wie Weber oder Black Ranch. Das große Angebot und umfassende Informationen gewährleisten, dass man ein hochwertiges Produkt erlangt, das darüber hinaus auf die eignen Bedürfnisse abgestimmt ist.
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